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EAT Fritschi

startup

Ziele

Wie können Menschen im Alltag bei ihrer Ernährung unterstützt werden?Ziel war es, herauszufinden, ob und wie ein Produkt oder Service helfen kann, sich ausgewogen, abwechslungsreich und zielgerichtet zu ernähren – insbesondere für Personen mit wenig Zeit oder Motivation zum Kochen.

Kontext

Das Projekt entstand im Rahmen des MAS Human Computer Interaction Design und entwickelte sich aus einer Masterarbeit heraus. Nach der Master Thesis wurde eat fritschi ins Swisscom Kickbox Innovationsprogramm aufgenommen, in welchem wir alle drei Phasen durchliefen: RedBox → BlueBox → GoldBox.

Methoden

  • User Research (Konkurrenzanalyse, Recherchen, Interviews, Tagebücher, Fokusgruppen, HMW-Fragen)
  • Persona
  • Prototyping (Critical Function, Funky, Dark Horse, Hi-Fi)
  • Umfangreiche Feldtests (MVP)

Self-Initiated Project

Entrepreneur & UX Des. & Researcher

Learnings

  • Ich habe gelernt, dass fundierte User Research der Schlüssel ist, um echte Nutzerbedürfnisse zu verstehen und relevante Lösungen zu entwickeln.
  • Ich habe gelernt, dass frühes und iteratives Prototyping nicht nur Risiken reduziert, sondern auch kreative, nutzerzentrierte Ideen hervorbringt.
  • Ich habe gelernt, dass unkonventionelle Methoden wie Dark-Horse-Prototyping helfen, Denkgrenzen zu überwinden und neue Innovationsräume zu erschliessen.
  • Ich habe gelernt, dass der Nutzungskontext entscheidend dafür ist, ob ein gutes Konzept auch im Alltag funktioniert.
  • Ich habe gelernt, dass UX Design weit über Gestaltung hinausgeht – es kann Geschäftsmodelle prägen und direkten Einfluss auf den Markterfolg haben.

«Food is not just eating energy. It’s an experience.»

Guy Fieri

Vorgehensmodell

Gearbeitet wurde mit einem erweiterten Double-Diamond-Modell:

 

  1. Diamant → Kontextanalyse, Research & Problemdefinition
  2. Diamant → Prototyping & Testing (mit Design-Thinking-Ansatz)

 

Jede Phase wurde iterativ durchlaufen. Das Modell wurde individuell an den Projektkontext angepasst.

PHASE „ENTDECKEN“

  • Ziel: Kontexte verstehen, Erkenntnisse gewinnen und clustern.
  • Methoden: Interviews, Tagebuchstudien, Nutzergruppen, Fokusgruppen, Literatur- und Konkurrenzanalysen.

 

Die Erkenntnisse helfen in der nächsten Phase, die Persona, deren Probleme und die kritischen Funktionen des zukünftigen Produktes zu definieren.

«Food is not just eating energy. It’s an experience.»

Zitat aus User Research, 2018

PHASE „Definieren“ (Persona)

Mit Hilfe von User Research wurde eine fundierte Persona erstellt – inklusive Tagesablauf, Motivationen, Barrieren und Essgewohnheiten. Grundlage war das Modell von Kim Goodwin.

PHASE „Entwickeln“ (Critical Function Prototyping)

Ideen wurden in schnelle, funktionsbasierte Prototypen übersetzt und mit Nutzern getestet. Jede Hypothese wurde evaluiert, validiert oder verworfen. Erkenntnisse flossen in weitere Iterationen.

PHASE „Entwickeln“ (DARK HORSE PROTOTYPING)

Unkonventionelle Ideen wurden bewusst weitergedacht, um neue Perspektiven zu entdecken und Denkmuster aufzubrechen. Auch unrealistische Konzepte brachten wichtige Impulse für den finalen Service.

 

Der Name “dark horse“ leitet sich von einer Anekdote aus dem Pferderennsport ab. Das schwarze Pferd ist jenes, auf welches zu Beginn des Rennens niemand gewettet hatte, aber trotzdem siegte.

Phase „Verfeinern“ (Final Prototype)

Aus den besten Ansätzen wurde ein finaler, hochauflösender Prototyp entwickelt – inkl. App-Konzept, Servicebeschrieb, Lo-Fi & Hi-Fi Screens. Features:

 

  • Mahlzeiten aus Automaten beziehen
  • Automatisierte Belieferung durch Restaurants
  • Personalisierung nach Essvorlieben
  • Reduktion von Food Waste durch dynamische Preisgestaltung

Vierwöchige Pilotphase im Puls 5, Zürich

In Zusammenarbeit mit dean&david, Lilly Jo und NoshPots führten wir eine vierwöchige Pilotphase im Puls 5 durch. Der funktionsfähige MVP war das Ergebnis mehrmonatiger Vorbereitung, viel Engagement und gezieltem Ressourceneinsatz. Umsetzungsschritte:

 

  • E-Commerce-Webshop mit Automat verknüpft
  • Automat mit Warenlift
  • Prozess- & Brand-Design (fritschi)
  • Kurierlogistik & Restaurant-Onboarding
  • Marketing & einheitliche Food-Fotografie

Zweite Testphase in Oerlikon

Schon in der ersten Phase wurde deutlich, wie hart umkämpft das Food-Business ist. Ohne nennenswertes Marketing-Budget blieb die Nutzung in der Pilotphase gering. Aus diesem Learning entstand die Idee einer B2B2C-Lösung: Automaten in Büros ohne Kantine.

 

Die zweite Testphase startete im April 2020 in einem grossen Bürokomplex in Oerlikon. Doch gleichzeitig kam Corona – samt Pandemie und Homeoffice. Unter diesen Umständen liessen sich unsere Hypothesen nicht verlässlich testen. Seither liegt das Projekt auf Eis.

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Ziele

Wie können Menschen im Alltag bei ihrer Ernährung unterstützt werden?Ziel war es, herauszufinden, ob und wie ein Produkt oder Service helfen kann, sich ausgewogen, abwechslungsreich und zielgerichtet zu ernähren – insbesondere für Personen mit wenig Zeit oder Motivation zum Kochen.

Kontext

Das Projekt entstand im Rahmen des MAS Human Computer Interaction Design und entwickelte sich aus einer Masterarbeit heraus. Nach der Master Thesis wurde eat fritschi ins Swisscom Kickbox Innovationsprogramm aufgenommen, in welchem wir alle drei Phasen durchliefen: RedBox → BlueBox → GoldBox.

Methoden

  • User Research (Konkurrenzanalyse, Recherchen, Interviews, Tagebücher, Fokusgruppen, HMW-Fragen)
  • Persona
  • Prototyping (Critical Function, Funky, Dark Horse, Hi-Fi)
  • Umfangreiche Feldtests (MVP)

Self-Initiated Project

Entrepreneur & UX Des. & Researcher

Learnings

  • Ich habe gelernt, dass fundierte User Research der Schlüssel ist, um echte Nutzerbedürfnisse zu verstehen und relevante Lösungen zu entwickeln.
  • Ich habe gelernt, dass frühes und iteratives Prototyping nicht nur Risiken reduziert, sondern auch kreative, nutzerzentrierte Ideen hervorbringt.
  • Ich habe gelernt, dass unkonventionelle Methoden wie Dark-Horse-Prototyping helfen, Denkgrenzen zu überwinden und neue Innovationsräume zu erschliessen.
  • Ich habe gelernt, dass der Nutzungskontext entscheidend dafür ist, ob ein gutes Konzept auch im Alltag funktioniert.
  • Ich habe gelernt, dass UX Design weit über Gestaltung hinausgeht – es kann Geschäftsmodelle prägen und direkten Einfluss auf den Markterfolg haben.

«Food is not just eating energy. It’s an experience.»

Guy Fieri

Vorgehensmodell

Gearbeitet wurde mit einem erweiterten Double-Diamond-Modell:

 

  1. Diamant → Kontextanalyse, Research & Problemdefinition
  2. Diamant → Prototyping & Testing (mit Design-Thinking-Ansatz)

 

Jede Phase wurde iterativ durchlaufen. Das Modell wurde individuell an den Projektkontext angepasst.

PHASE „ENTDECKEN“

  • Ziel: Kontexte verstehen, Erkenntnisse gewinnen und clustern.
  • Methoden: Interviews, Tagebuchstudien, Nutzergruppen, Fokusgruppen, Literatur- und Konkurrenzanalysen.

 

Die Erkenntnisse helfen in der nächsten Phase, die Persona, deren Probleme und die kritischen Funktionen des zukünftigen Produktes zu definieren.

«Zu viele Optionen, zu wenig Zeit. Ich will einfach was Gutes essen, ohne nachzudenken.»

Zitat aus User Research, 2018

PHASE „Definieren“ (Persona)

Mit Hilfe von User Research wurde eine fundierte Persona erstellt – inklusive Tagesablauf, Motivationen, Barrieren und Essgewohnheiten. Grundlage war das Modell von Kim Goodwin.

PHASE „Entwickeln“ (Critical Function Prototyping)

Ideen wurden in schnelle, funktionsbasierte Prototypen übersetzt und mit Nutzern getestet. Jede Hypothese wurde evaluiert, validiert oder verworfen. Erkenntnisse flossen in weitere Iterationen.

PHASE „Entwickeln“ (DARK HORSE PROTOTYPING)

Unkonventionelle Ideen wurden bewusst weitergedacht, um neue Perspektiven zu entdecken und Denkmuster aufzubrechen. Auch unrealistische Konzepte brachten wichtige Impulse für den finalen Service.

 

Der Name “dark horse“ leitet sich von einer Anekdote aus dem Pferderennsport ab. Das schwarze Pferd ist jenes, auf welches zu Beginn des Rennens niemand gewettet hatte, aber trotzdem siegte.

Phase „Verfeinern“ (Final Prototype)

Aus den besten Ansätzen wurde ein finaler, hochauflösender Prototyp entwickelt – inkl. App-Konzept, Servicebeschrieb, Lo-Fi & Hi-Fi Screens. Features:

 

  • Mahlzeiten aus Automaten beziehen
  • Automatisierte Belieferung durch Restaurants
  • Personalisierung nach Essvorlieben
  • Reduktion von Food Waste durch dynamische Preisgestaltung

Vierwöchige Pilotphase im Puls 5, Zürich

In Zusammenarbeit mit dean&david, Lilly Jo und NoshPots führten wir eine vierwöchige Pilotphase im Puls 5 durch. Der funktionsfähige MVP war das Ergebnis mehrmonatiger Vorbereitung, viel Engagement und gezieltem Ressourceneinsatz. Umsetzungsschritte:

 

  • E-Commerce-Webshop mit Automat verknüpft
  • Automat mit Warenlift
  • Prozess- & Brand-Design (fritschi)
  • Kurierlogistik & Restaurant-Onboarding
  • Marketing & einheitliche Food-Fotografie

Zweite Testphase in Oerlikon

Schon in der ersten Phase wurde deutlich, wie hart umkämpft das Food-Business ist. Ohne nennenswertes Marketing-Budget blieb die Nutzung in der Pilotphase gering. Aus diesem Learning entstand die Idee einer B2B2C-Lösung: Automaten in Büros ohne Kantine.

 

Die zweite Testphase startete im April 2020 in einem grossen Bürokomplex in Oerlikon. Doch gleichzeitig kam Corona – samt Pandemie und Homeoffice. Unter diesen Umständen liessen sich unsere Hypothesen nicht verlässlich testen. Seither liegt das Projekt auf Eis.

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